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Gebete der Religionen 2019

Auch in diesem Jahr läd die Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Recklinghausen ein zu den Gebeten der Religionen, die in der Katholischen Kirche St. Michael , Michaelstraße 1, 45661 Recklinghausen – Hochlarmark  am 24.02.2019 um 16.00 Uhr stattfinden.

 

Im Jahre 1986 hat Papst Johannes Paul II. alle Führer der Religionen aus der ganzen Welt zur Begegnung und zum Gebet nach Assisi geladen. Das gab den Anstoß, auch in Recklinghausen Juden, Muslime und Christen zu einem gemeinsamen Gottesdienst einzuladen. Dieser fand vor 33 Jahren in der Gustav-Adolf-Kirche statt. Einen solchen Gottesdienst hatte es bis dahin noch nie in Recklinghausen gegeben.

Seit dem Jahre 2000 findet jährlich auf Initiative der christlich-islamischen Arbeitsgemeinschaft der interreligiöse Gottesdienst „Gebete der Religionen“ statt. Juden, Christen und Muslime treffen sich, um im Respekt voreinander in einem besonderen Anliegen Gebete vor Gott zu tragen.

Die Gottesdienste finden wechselweise in christlichen Kirchen und Moscheen statt. Im vergangenen Jahr wurden die „Gebete der Religionen“ in der DITIB – Moschee in Suderwich gefeiert. In diesem Jahr finden sie in der St Michael – Kirche in Recklinghausen – Süd statt.

Die Gebete der Religionen, bei denen jede Religionsgemeinschaft in ihrer Tradition und Sprache aus ihrer Heiligen Schrift liest und gemäß ihrer Tradition betet, wollen nicht die bestehenden Unterschiede verwischen, sondern im gegenseitigen Respekt zur Kenntnis nehmen. Darum sprechen wir auch im Plural von den Gebeten. Als Zeichen der gegenseitigen Achtung werden alle Gebete durch ein gemeinsam gesungenes Amen, Amen, Amen  von allen Besucherinnen und Besuchern des Gottesdienstes bekräftigt.

Das Thema des Gottesdienstes lautet: Wir sind auf dem Weg. Im Hintergrund steht der Gedanke, dass keine der Religionen schon am Ziel der Erkenntnis angekommen ist, sondern dass alle noch auf der Suche nach der endgültigen Erkenntnis sind.
Eine Besonderheit wird in diesem Jahr die Teilnahme des Oberbürgermeisters aus der potentiellen türkischen Partnerstadt Ordu sein.
In einer Zeit, da große Aufgaben zu bewältigen sind, ist eine Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften ungemein wichtig. Die Gebete der Religionen wollen dazu helfen, dass Christen, Juden und Muslime einander mit Respekt begegnen und friedlich zusammenleben.